{"id":675,"date":"2019-04-26T07:52:36","date_gmt":"2019-04-26T07:52:36","guid":{"rendered":"https:\/\/ortho-orofacial.com\/?p=675"},"modified":"2019-05-15T11:02:34","modified_gmt":"2019-05-15T11:02:34","slug":"ihealth-co-gesundheit-im-jahr-2040","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ortho-orofacial.com\/en\/ihealth-co-gesundheit-im-jahr-2040\/","title":{"rendered":"iHealth &#038; Co.:  Gesundheit im Jahr 2040"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"675\" class=\"elementor elementor-675 elementor-583\" data-elementor-settings=\"[]\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-inner\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-section-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-3ddb1750 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"3ddb1750\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-row\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-56b2a1e5\" data-id=\"56b2a1e5\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-column-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-31416a9 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"31416a9\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-text-editor elementor-clearfix\"><h4>Gesundheit als Schl\u00fcsselressource der Zukunft am Beispiel des Klinikums Darmstadt.<br \/>Ein Auszug aus der Auftragsstudie\u00b9 des Zukunftsinstituts f\u00fcr die Darmst\u00e4dter HEAG Holding AG<\/h4><div>\u00a0<\/div><p>Im Jahr 2040 werden wir endg\u00fcltig in der Gesundheitsgesellschaft angekommen sein. Nie zuvor hatte Gesundheit einen so hohen Stellenwert. Der Gesundheitsmarkt ist nicht nur volkswirtschaftlich l\u00e4ngst einer der wichtigsten Eckpfeiler. Auch lokal und regional werden innovative Gesundheitsdienstleistungen unverzichtbarer Bestandteil einer modernen Daseinsvorsorge sein. Neben der \u00f6ffentlichen Gesundheitsversorgung entsteht rund um Ern\u00e4hrung, K\u00f6rper, Sport und Lebensqualit\u00e4t ein neuer zweiter Gesundheitsmarkt. Beschleunigt wird der Wandel durch eine zunehmende Liberalisierung und \u00d6konomisierung des Sektors, durch neue Technologien und wissenschaftliche Erkenntnisse \u2013 vor allem aber durch eine v\u00f6llig neue Gesundheitskultur. So entwickelt sich der Sektor vom regulierten Angebotsmarkt zum vielseitigen Nachfragemarkt.<\/p><p><strong><span style=\"color: #00aba4;\">Steigendes Gesundheitsbewusstsein<\/span> <\/strong><br \/>Wir erleben den Beginn einer \u00c4ra der Selbstverantwortung in vielen Bereichen, besonders jedoch auf dem Gebiet der Gesundheit. In einer \u00e4lter werdenden Gesellschaft wird k\u00f6rperliche und geistige Fitness zur Schl\u00fcsselressource. Entsprechend w\u00e4chst das Bed\u00fcrfnis der Menschen, durch \u201eindividuelles Gesundheitsmanagement\u201c und private Vorsorge zufriedener, besser und l\u00e4nger zu leben. Aus den Patienten von einst werden Kunden und gesundheitsbewusste Konsumenten. F\u00fcr wen es zum Lebensgef\u00fchl geh\u00f6rt, der optimiert k\u00fcnftig seine Fitness nach eigenen W\u00fcnschen und Bed\u00fcrfnissen. So wird Gesundheit auch zum Konsumgut und Lifestyle-Produkt.<\/p><p><span style=\"color: #00aba4;\"><strong>Neue Gesundheitsservices<\/strong><\/span><br \/>Immer mehr neue Akteure dr\u00e4ngen mit gesundheitsorientierten Angeboten in diesen Aufbruchmarkt. Von Franchise-Polikliniken in Superm\u00e4rkten und Express-Praxen in Einkaufszentren \u00fcber Patientenhotels und Spezialressorts, in denen unter Urlaubsbedingungen Operationen und Therapien durchgef\u00fchrt werden, dermatologischen Kliniken, die sich mit medizinischer Kosmetik und Anti-Aging befassen, bis hin zu Medical Wellness\u00a0\u2013 Urlaube mit pr\u00e4ventivregenerativem Charakter und gesundheitswissenschaftlichen Ma\u00dfnahmen zur Verbesserung von Lebensqualit\u00e4t und Gesundheitsempfinden werden immer beliebter.<br \/>Komplement\u00e4re Behandlungsformen \u2013 von Akupunktur \u00fcber Psychosomatik bis zur traditionellen Chinesischen Medizin und Hom\u00f6opathie \u2013 werden immer \u00f6fter die klassische Schulmedizin erg\u00e4nzen. Auch in Darmstadt wird es im Jahr 2040 zwei unterschiedliche Strategien von Gesundheitsprovidern geben. Einerseits breit aufgestellte Basisanbieter zur Versorgung (schwer-)kranker Menschen. Andererseits werden wir es k\u00fcnftig verst\u00e4rkt mit ganzheitlich orientierten Gesundheitsdienstleistern zu tun haben. W\u00e4hrend sich das Klinikum Darmstadt auf die Kernkompetenz der medizinischen Versorgung komplexer Erkrankungen und Notf\u00e4lle konzentriert, werden zugleich neue Anbieter den Begriff der \u201eMaximalversorgung\u201c weiter fassen und immer mehr zus\u00e4tzliche Gesundheitsdienstleistungen entlang einer verl\u00e4ngerten Angebotskette bereitstellen: von Ayurveda bis hin zu stylischen VIP-Kliniken f\u00fcr zahlungskr\u00e4ftige Kundenpatienten.<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-625 alignright\" src=\"https:\/\/ortho-orofacial.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/KLINIKUM-300x200.png\" alt=\"\" width=\"416\" height=\"277\" srcset=\"https:\/\/ortho-orofacial.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/KLINIKUM-300x200.png 300w, https:\/\/ortho-orofacial.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/KLINIKUM.png 500w\" sizes=\"(max-width: 416px) 100vw, 416px\" \/><\/p><p style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #00aba4;\">Steigende Ausgaben \u2013 wachsender<\/span> <span style=\"color: #00aba4;\">Effizienzdruck<\/span><\/strong><br \/>Die medizinischen Fortschritte sind weiterhin gro\u00df\u00a0\u2013 haben aber auch ihren Preis. Trotz der Zunahme moderner Zivilisationskrankheiten verbessert sich der allgemeine Gesundheitszustand der Bev\u00f6lkerung und die Lebenserwartung steigt weiter. Zugleich wachsen damit auch die Gesundheitsausgaben \u2013 \u00f6ffentliche wie private. Gerade mit der zunehmenden Zahl \u00e4lterer Menschen, die l\u00e4nger fit, aktiv und gesund leben wollen, kommen auf die Gesundheitsversorgung neue Herausforderungen zu. Der demografische Wandel ist letztlich aber das kleinere Problem: Die gr\u00f6\u00dften Kostentreiber sind Fehlanreize im Gesundheitssystem, die erst langsam abgebaut werden, und der medizintechnische Fortschritt. Das erh\u00f6ht den Druck auf Gesundheitsdienstleister: hin zu mehr Effizienz, zu deutlichen Kostensenkungen und zu neuen Innovationen.<br \/>F\u00fcr Krankenh\u00e4user, wie das Klinikum Darmstadt, bedeutet das, dass sie ihre Produktivit\u00e4t systematisch erh\u00f6hen k\u00f6nnen. \u00c4rzte werden wesentlich gezielter eingesetzt, mit Aufgaben, die nur sie \u00fcbernehmen k\u00f6nnen. F\u00fcr transferierbare Assistenzleistungen werden andere medizinische Berufsgruppen qualifiziert. Die Verantwortung f\u00fcr den Patienten bleibt weiterhin beim Arzt. Die medizinische Basisversorgung wird jedoch verst\u00e4rkt durch nicht-\u00e4rztliches Personal abgedeckt.<\/p><p style=\"text-align: right;\">Maximalversorgung 2040: <br \/>Hocheffiziente Gesundheitsdienstleister<\/p><p><span style=\"color: #00aba4;\"><strong>iHealth: Individualisierung der Medizin<\/strong> <\/span><br \/>Im Jahr 2040 werden wir in der \u00c4ra einer personalisierten Medizin angekommen sein. In den n\u00e4chsten Jahrzehnten werden Pharmaunternehmen und Wissenschaft ihre Anstrengungen und Investitionen auf diesem Gebiet massiv ausbauen. Immer mehr Medikamente und Therapieverfahren kommen beispielsweise nur noch nach vorherigen Gentests zum Einsatz, um individuelle Komplikationen oder teure, aber im konkreten Einzelfall m\u00f6glicherweise wirkungslose Medikation zu vermeiden. Individualisierung der Medizin und patientenindividuelle Medikation sind eines der wichtigsten Innovationsfelder der Gesundheitsversorgung von morgen. Die Fortschritte auf diesem Gebiet werden dazu beitragen, bessere Behandlungserfolge zu erzielen und zugleich Kosten zu reduzieren.<\/p><p><span style=\"color: #00aba4;\"><strong>E-Health: Digitalisierung der Gesundheitsversorgung<\/strong> <\/span><br \/>Auch die Digitalisierung der medizinischen Versorgung wird eine neue \u00c4ra im Gesundheitswesen von morgen einl\u00e4uten. E-Health erm\u00f6glicht eine bessere Interaktion zwischen Patient und Dienstleistern sowie eine schnelle und sichere Verarbeitung komplexer Datenmengen. Virtuelle Patientenakten und Health-Monitoring durch Cloud Computing waren erst der Anfang. 2040 wird der Patient vollst\u00e4ndig im Zentrum einer umfassenden Vernetzung stehen. Schon in K\u00fcrze werden im Klinikum Darmstadt alle \u00c4rzte mit iPads ausgestattet sein, auf denen aktuelle Werte und relevante Informationen zu Patienten inklusive R\u00f6ntgenbildern verf\u00fcgbar sind. Im Jahr 2025 werden selbst hochgradig differenzierte Expertensysteme ans Krankenhaus-Informationssystem gekoppelt sein, die \u00c4rzten proaktiv Hinweise und automatisch Hilfestellungen geben. Diese Specialists Support Systems werden einen v\u00f6llig dezentralen Zugang sowohl zu Patientendaten als auch zu methodischem Fachwissen erm\u00f6glichen.<\/p><p><span style=\"color: #00aba4;\"><strong>Softwaregest\u00fctzte Diagnosen<\/strong><\/span><br \/>Um auf die explosionsartige Vermehrung medizinischen Know-hows angemessener zu reagieren, implementiert WellPoint, eine der gr\u00f6\u00dften Versicherungsgesellschaften der USA, gemeinsam mit IBM softwaregest\u00fctzte Diagnosesysteme in Krankenh\u00e4usern. Dazu soll der Supercomputer Watson zum Einsatz kommen. Weil er in knapp drei Sekunden rund 200 Millionen Seiten an Inhalten verarbeiten kann, verf\u00fcgt er nach kurzer Zeit \u00fcber einen Wissensvorsprung gegen\u00fcber seinen menschlichen Kollegen. So soll Watson \u00c4rzte auch bei der Suche nach Behandlungsmethoden unterst\u00fctzen.<\/p><p>Der intelligente Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien wird Gesundheitsversorgung, Therapie und Behandlungsverfahren auch im Klinikum Darmstadt revolutionieren. Er birgt enorme Potenziale f\u00fcr effizientere Strukturen: Viele Aufgaben von Laboren oder der Pathologie werden sich problemlos outsourcen und als Serviceleistungen von Zulieferern bewerkstelligen lassen. Histologische Untersuchungen und Diagnoseerstellung werden dann beispielsweise zum Teil an anderen Standorten durchgef\u00fchrt, ohne dass es einen Qualit\u00e4tsverlust bedeutet oder auf Kosten der Patienten in Darmstadt geht. Im Gegenteil: Die eingesparten Ressourcen lassen sich anderweitig f\u00fcr Innovationen nutzen. Selbst ferngesteuerte, robotergest\u00fctzte Operationen werden in Zukunft am Klinikum Darmstadt an der Tagesordnung sein.<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-627 alignleft\" src=\"https:\/\/ortho-orofacial.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Rechner-300x300.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/ortho-orofacial.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Rechner-300x300.png 300w, https:\/\/ortho-orofacial.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Rechner-150x150.png 150w, https:\/\/ortho-orofacial.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Rechner.png 500w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p><p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #00aba4;\"><strong>Hochgradig vernetzt, aktiv und gesund\u00a0<\/strong><\/span><br \/>Mit dem Projekt SmartSenior soll die Lebensqualit\u00e4t \u00c4lterer verbessert werden. Siemens entwickelt dazu unter anderem eine Armbanduhr, die alle Bewegungen und Vitaldaten ihrer Tr\u00e4ger misst und diese Informationen an das AAL Home Gateway und an das medizinische Zentrum der Charit\u00e9 in Berlin \u00fcbermittelt. Die intelligente Uhr kommuniziert per WLAN mit dem Heimnetz des Patienten und ist mit zwei unauff\u00e4lligen seitlichen Notrufkn\u00f6pfen ausgestattet. Weitere Funktionen sind integrierbar, etwa die Einbindung des Terminkalenders f\u00fcr Arzttermine oder zur Erinnerung, Medikamente einzunehmen sowie die Steuerung eines Videokonferenzsystems. Auch die Anwendung der Uhr als k\u00f6rpernahes assistives System ist denkbar, das etwa Arbeitsabl\u00e4ufe von Pflegediensten oder Wartungskr\u00e4ften dokumentiert und mit Informationen unterst\u00fctzt.<\/p><p>In dem Ma\u00dfe, wie Computer und Internet aus dem Alltag der Menschen nicht mehr wegzudenken sind, steigt ihre Relevanz als Informationsmedium, als Vertriebskanal und f\u00fcr die Versorgung von Patienten in ihrem pers\u00f6nlichen Umfeld. Medizinischen Rat holt man sich in Zukunft mehrheitlich im World Wide Web. Und auch f\u00fcr die Basisversorgung in weniger schweren F\u00e4llen wird das Netz immer wichtiger: In Online-Arztpraxen wie<br \/>DrEd.com werden k\u00fcnftig auch Darmst\u00e4dter \u00c4rzte rund um die Uhr Diagnosen \u00fcbers Internet stellen.<\/p><p>Supercomputer Watson von IBM: Einsatz<br \/>f\u00fcr softwaregest\u00fctzte Diagnosen<\/p><p><span style=\"color: #00aba4;\"><strong>Doktor 2.0<\/strong><\/span><br \/>Unter der F\u00fchrung des Fraunhofer IGD haben sich 13 Fraunhofer-Institute zu einer Allianz zusammengeschlossen, um gemeinsam neue, zukunftsorientierte Ambient-Assisted-Living- und Personal Health-Systeml\u00f6sungen zu entwickeln. Personal Health charakterisiert den \u00dcbergang zu personenzentrierten, individualisierten Formen medizinischer Pr\u00e4vention, Diagnostik, Therapie und Pflege. Entsprechende Systeme enthalten tragbare und miniaturisierte medizinische Ger\u00e4te, die speziell f\u00fcr den diagnostischen und Therapie-begleitenden Einsatz im h\u00e4uslichen oder mobilen Umfeld konzipiert sind. Die Forscher entwickeln relevante Technologien weiter und innovative Konzepte f\u00fcr nutzerspezifische Mensch-Technik-Interaktion, Assistenz und gesundheitliche Betreuung.<\/p><p>Dieser Trend weitet sich aus: E-Health-Anwendungen werden bis zum Jahr 2040 massiv in privaten Haushalten Einzug halten. Das erm\u00f6glicht eine weitreichende \u00e4rztliche Versorgung in den eigenen vier W\u00e4nden: Bei kritischen Blutwerten k\u00f6nnen Mediziner eingreifen, ohne dass der Patient erst zum Arzt gehen muss; bei einem Sturz schlagen Gehhilfen automatisch Alarm. Intelligente, mitdenkende Systeme werden den Arzt nicht ersetzen. Sie werden aber seine Arbeit massiv entlasten und unterst\u00fctzen. Die Virtualisierung und dezentrale Versorgung bietet viele Vorteile f\u00fcr die Gesundheitsversorgung der Zukunft: von Kostenersparnis \u00fcber Synergien bis hin zu Kompetenzgewinnen. Vor allem aber bleibt mehr Zeit f\u00fcr eine neues, intensiveres Arzt-Patienten-Verh\u00e4ltnis.<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-631 aligncenter\" src=\"https:\/\/ortho-orofacial.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/AdobeStock_178647574-Konvertiert-300x130.png\" alt=\"\" width=\"296\" height=\"128\" srcset=\"https:\/\/ortho-orofacial.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/AdobeStock_178647574-Konvertiert-300x130.png 300w, https:\/\/ortho-orofacial.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/AdobeStock_178647574-Konvertiert.png 500w\" sizes=\"(max-width: 296px) 100vw, 296px\" \/><\/p><p style=\"text-align: center;\">Intelligente Armbanduhr: Vitaldaten werden ans medizinische Zentrum \u00fcbermittelt<\/p><p><span style=\"color: #00aba4;\"><strong>Medizin und Ethik: progressiver Sinn f\u00fcr neue Realit\u00e4ten<\/strong> <\/span><br \/>Neue medizinisch-technische M\u00f6glichkeiten einerseits, verantwortbare Kosten und ethisch-moralische Abw\u00e4gung andererseits: In den kommenden Jahren wird die \u00f6ffentliche Diskussion um viele Fragen von Gesundheit und Krankheit eine neue Stufe erreichen. Ob Organspende, Sterbehilfe, Genforschung, Stammzellentherapie, Robotereinsatz in der Pflege, Pr\u00e4implantationsdiagnostik oder auch Priorisierung medizinischer Leistungen \u2013 was ist n\u00f6tig und sinnvoll? Nachdem unsere europ\u00e4ischen Nachbarn mancherorts viel fr\u00fcher viel weiter waren, wird auch hierzulande ein Wertewandel dazu f\u00fchren, dass Darmst\u00e4dter B\u00fcrger im Jahr 2040 mit ethischen Fragen in der Medizin fortschrittlicher umgehen. Innovationen werden nicht um jeden Preis und gegen jegliche moralische Bedenken akzeptiert. Nicht alles, was prinzipiell m\u00f6glich ist, wird dann angewandt. Aber wir werden auch ein neues Selbstverst\u00e4ndnis im Hinblick auf einstige Konflikte zwischen medizinischer Machbarkeit, ethischer Verantwortung und \u00f6konomischer Realit\u00e4t erleben.<\/p><p>\u00b9 \u201eHEAG 2040 \u2013 Die Stadtwirtschaft von morgen\u201c: Auftragsstudie der Zukunftsinstitut GmbH \u2013 Internationale Gesellschaft f\u00fcr Zukunfts und Trendberatung, 2012 \/ Herausgeber: HEAG Holding AG \u2013 Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)<\/p><hr \/><p>Bildnachweis<\/p><p class=\"no-margin\"><span class=\"blue bleu-de-france-text\" data-t=\"detail-panel-content-author-name\">j-mel &#8211;\u00a0adobe.stock.com<br \/><\/span><span class=\"blue bleu-de-france-text\" data-t=\"detail-panel-content-author-name\">liuzishan &#8211; adobe.stock.com<br \/><\/span><span class=\"blue bleu-de-france-text\" data-t=\"detail-panel-content-author-name\">ToheyVector &#8211; adobe.stock.com<br \/><\/span><span class=\"blue bleu-de-france-text\" data-t=\"detail-panel-content-author-name\">djahan &#8211; adobe.stock.com<br \/><\/span><span class=\"blue bleu-de-france-text\" data-t=\"detail-panel-content-author-name\">Manuel Sch\u00f6nfeld &#8211; adobe.stock.com<\/span><\/p><\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gesundheit als Schl\u00fcsselressource der Zukunft am Beispiel des Klinikums Darmstadt. 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